IGS  > Fachbereiche - Gesellschaftslehre

Wir alle leben in einer Welt, die sich ständig verändert und uns vor immer neue Herausforderungen stellt. Das Fach „Gesellschaftslehre“ nimmt sich diesen Herausforderungen an und vermittelt den Schüler*innen Kompetenzen, die ihnen helfen, den Herausforderungen verantwortlich zu begegnen. Unser Ziel ist es, dass die Schüler*innen auf der Grundlage der Menschenrechte und den Werten unserer Verfassung mündige junge Menschen werden, die Solidarität mit anderen entwickeln und politisch verantwortlich handeln. Unterrichtet wird dieses Fach in den Jahrgängen Fünf bis Zehn, und zwar gemeinsam und integrativ im Klassenverband, also im besten Sinne typisch IGS. 

Das Fach Gesellschaftslehre umfasst die klassischen Fächer Erdkunde, Geschichte und Politik/Wirtschaft. Es wird im Schnitt mit drei Wochenstunden unterrichtet.

In der Sekundarstufe II (ab Klasse 11) werden die drei Fächer Erdkunde, Geschichte und Politik/Wirtschaft eigenständig unterrichtet.

Schülerinnen und Schüler sollen durch das Fach Gesellschaftslehre befähigt werden Grundrechte für sich und jeden anderen wirksam werden lassen, ökonomische und ökologische Zusammenhänge zu erfassen Verantwortung für den Erhalt der Umwelt und der eigenen Gesundheit zu übernehmen sich im Berufsleben zu behaupten das soziale Leben verantwortlich mitzugestalten zur demokratischen Gestaltung der Gesellschaft beizutragen Hierzu bedient sich Gesellschaftslehre der der Methoden und Didaktiken der drei Fächer Erdkunde, Geschichte und Politik/Wirtschaft und verbindet diese miteinander.

Konkret werden daraus z.B. folgende Unterrichtseinheiten (Auswahl):

Jahrgang 5: Leben und Überleben: Wie viel Natur brauche ich?

Hier lernen die Schüler*innen räumliche Grundlagen für Agrargebiete kennen, erfahren etwas über ihre Rolle als Konsumenten und betrachten das Leben und Überleben von Steinzeitmenschen

Jahrgang 7: Endlich erwachsen: Wachsende Rechte – wachsende Verantwortung?

Die Schüler*innen erkennen, dass ihr Verhalten moralische und rechtliche Konsequenzen hat. Sie erläutern die Bedeutung von Recht und Rechtsprechung für ihre Lebenswirklichkeit.

Jahrgang 9: Nationalismus: Für (s)ein Land leben und sterben?

Kollektive Identitäten können missbraucht werden. Am Beispiel des Ersten Weltkriegs und aktueller Ereignisse setzen sich die Schüler*innen mit Nationalismus, Ausgrenzung und Krieg auseinander.

 

Wir lernen aus der Vergangenheit, beurteilen das Heute und gestalten das Morgen.

Die Schülerinnen und Schüler erwerben durch das integrative Lernen die Fähigkeit zu kompetenten Urteilen. Dies lässt sie zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern werden. Sie können begründet ihre eigene Meinung vertreten, andere Sichtweisen nachvollziehen, sich konfliktfähig verhalten und reflektierte Entscheidungen treffen.

Darüber hinaus wird im Unterricht der Bezug zu verschiedenen Berufsfeldern hergestellt, inhaltlich gibt es eine enge Anbindung an das Fach Arbeit/Wirtschaft/Technik. Das Fach leistet somit auch einen Beitrag zur Beruflichen Orientierung.

 

Außerschulische Lernorte

 

 

Projektarbeit