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Gerade noch die Kurve gekriegt …

Jahrgangsfahrt nach Teisendorf vor der Pandemie

Es gab zwar schon Mitte Februar die ersten Infizierten mit dem Corona-Virus in Bayern, aber die allgemeine Situation war noch nicht geprägt von Ausgangsbeschränkungen, Grenzschließungen und einem rasanten Anstieg der Infektionszahlen … Vier Wochen vor dem Shutdown konnte der elfte Jahrgang gemeinsam mit 25 AG-Teilnehmern zur traditionellen Jahrgangsfahrt nach Teisendorf aufbrechen. Über 130 Schülerinnen und Schüler konnten fünf Tage lang bei herrlichem Wetter das bayrische Bergpanorama und verschiedene sportliche Aktivitäten genießen, bevor nach leckerem Abendessen allabendlich umfangreiche Informationen zur Qualifikationsphase durch die Tutor*innen und die Sek II-Leitung vermittelt wurden.

Tagsüber ging es in Kleingruppen entweder auf die Ski-, Snowboard- oder Langlaufpiste oder es wurde die Bergwelt und das nahe Salzburg bei Wanderungen und Ausflügen erkundet. Außerdem konnten neue Kontakte geknüpft werden und man lernte sich auch in ungewöhnlichen und herausfordernden Situationen besser kennen.

Rückblickend war dies eine durchweg gelungene und schöne Jahrgangsfahrt mit vielen unvergesslichen Momenten für alle Beteiligte.

Impressionen in Wort und Bild:

Ski-Alpin Anfänger

„Es war für mich die beste „Klassenfahrt“, die ich je gemacht habe. Besonders das Skifahren wird mir immer in Erinnerung bleiben.

Unsere Skilehrerin war sehr jung und deshalb kamen wir alle ab dem ersten Moment mit ihr klar. Wir konnten uns sehr gut mit ihr unterhalten und sie war sehr offen für alles. Das Skifahren haben wir Stück für Stück erlernt und es wurde nie langweilig, da es im Skigebiet immer neue Strecken gab. Gondel- und Liftfahrten gehörten mindestens dreimal am Tag dazu. Wir haben Schritt für Schritt alles gelernt: Kurvenfahren war bei uns die erste und wichtigste Einheit. Ich hätte niemals damit gerechnet, dass selbst Anfänger am Ende der Woche so gut Skifahren können. Anfangs war es natürlich etwas mühselig, aber am Ende der Woche konnten alle sogar die rote Piste problemlos runterfahren, auch weil wir uns gegenseitig immer geholfen haben. Trotz des Muskelkaters am nächsten Tag sind wir alle am nächsten Morgen gerne wieder ins Skigebiet gefahren. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht. Vor allem das Gefühl endlich alleine einen Berg oder eine Strecke zu bewältigen war unbeschreiblich. Nebenbei hat man immer wieder andere Schüler aus dem Jahrgang getroffen und in der Mittagspause konnte man sich über die unterschiedlichen Erlebnisse austauschen.

Ich habe Vieles mitnehmen können, sowohl die Informationen zur Profilwahl als auch die Entscheidung, das Skifahren zu wiederholen, um den bayrischen Akzent zu verbessern und Sport zu treiben.“ (Schülerin des 11.Jahrgangs)

„In vier Tagen Skifahren zu lernen, ist für manche unvorstellbar. Mit den Skilehrern geht das jedoch einfach und schnell mit jeder Menge Spaß. Manche gewöhnten sich an die Skier mit Übungen, wir sind jedoch gleich, nachdem uns gezeigt wurde, wie man die Skier befestigt, losgefahren, was gar nicht schlecht war. Natürlich keine blaue Piste, sondern einen kleinen Weg mit leichten kleinen Hügeln. Immer mehr gewannen wir an Stabilität und Sicherheit, sodass wir steilere Hügel hinunterfahren konnten. Neben unserem Spaß und der Freude hatten wir auch Glück mit dem Wetter: Die Sonne schien, was das Fahren noch erleichtert hat. Schon gleich am ersten Tag konnten wir dann mit unserem Skilehrer langsam und vorsichtig die blaue Piste runterfahren. Von Tag zu Tag machten wir Fortschritte, die deutlich zu erkennen waren und auch der Spaßfaktor ließ nicht nach. Zum Ende konnten wir so gut fahren, dass wir auch wie die fortgeschrittenen Anfänger auf der Steinplatte die Pisten runterfahren konnten, aber dennoch kleine Umwege mit dem Skilehrer gefahren sind, um steile und schwierige rote Pisten zu umfahren. Zudem lernt man durch die gemischten Skigruppen Leute aus den anderen Jahrgängen kennen.

Manche sagen, Skifahren sei einfach, manche sagen, Skifahren sei schwer. Für uns war es in Teisendorf ein großartiges Erlebnis, was mit einer Menge Freude, Lachen und Muskelkater vom Skifahren verbunden ist. Am besten ist es, wenn man sich selbst überzeugt!“

Schüler des 11. Jahrgangs

Die Langlaufgruppe

„Langlauf ist von der Bewegung her ähnlich, wie Skaten oder Schlittschuhfahren. Dies lernten wir am ersten Tag, sowie das Bremsen. Es war erstmal ein wenig schwierig, aber dann ging es doch sehr schnell und gut. Obwohl man oft hinfällt, macht es viel Spaß, da die Stürze immer ungefährlich waren. Gefahren sind wir Montag, Dienstag und Mittwoch. Wir sind immer andere und von Tag zu Tag auch anspruchsvollere Strecken gefahren, so dass wir sehr viel Abwechslung hatten. Beim Langlauf haben wir außerdem die wunderschöne Landschaft sehen können und Fotos von ihr gemacht. Auch wenn Langlauf körperlich sehr anstrengend ist, hat es sich auf jeden Fall gelohnt, diese Sportart auszuprobieren. Außerdem wird einem nie kalt.“ (Schüler des 11. Jahrgangs)

Wandern im bayerischen Voralpenland

„Im Rahmen der Jahrgangsfahrt nach Teisendorf durften wir die erlebnisvolle Erfahrung machen und viele neue Orte durch das Wandern in verschiedenen Gebieten entdecken und neue Aussichten genießen.
Am ersten Tag sind wir mit der Gondel auf die Steinplatte gefahren und konnten auf dem Berg entspannen und die schöne Aussicht genießen. Zudem haben wir eine Tropfsteinhöhle erkundet und neue Einblicke sammeln können. Abschließend haben wir den ersten Tag entspannt auf der Steinplatte ausklingen lassen.
Am zweiten Tag sind wir sechs Kilometer in einem anderen Gebiet in der Nähe von Ruhpolding gewandert, welches sich aufgrund der tollen Aussicht, der beispielsweise kleinen Wasserfälle und weiterer Naturphänomene entlang des Wanderwegs sehr gelohnt hat. Der Wanderweg ging anfangs bergauf, somit war es für kurze Zeit auch anstrengend, trotzdem konnte man am Ende sehr stolz auf sich sein, das Ziel erreicht zu haben. Aufgrund der vielen neuen Einblicke in die Natur und den tollen Aussichten, hat man oftmals die Anstrengung vergessen.
Am dritten Tag sind wir nach Österreich in ein weiteres Skigebiet gefahren, in dem wir vier km gewandert sind. Dadurch, dass es an diesem Tag sehr geschneit hat, lag sehr viel Schnee auf dem Wanderweg. Als wir oben am Ziel angekommen sind, waren wir 1385 Meter hoch und sind daraufhin mit einer Sesselbahn runtergefahren. Durch das Fahren mit der Sesselbahn hatten wir einen sehr weiten und schönen Ausblick auf das komplette Skigebiet und auf die Berge.

Danach haben wir uns in ein Café gesetzt und eine heiße Schokolade mit Blick auf die Berge genossen.

Am letzten Tag sind wir nach Salzburg in das Salzbergwerk gefahren, in dem wir neue Informationen über die Gewinnung von Salz mitgenommen haben und unser Wissen so erweitern konnten. Im Salzbergwerk haben wir aufgrund der Führung sehr viel Spaß gehabt, da wir rutschen konnten und mit einem Floß über das Wasser gefahren sind. Den restlichen Tag konnten wir die Stadt erkunden und hatten Freizeit. Insgesamt war das Wandern eine sehr gute Erfahrung, wozu natürlich auch Anstrengung gehört. Trotz dessen überwogen der Spaß mit der Wandergruppe und die Erinnerung an die vielen schönen Aussichten.“

Schülerin des 11. Jahrgangs