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Auf den Spuren der alten Ägypter - JG 6. auf Museumstour

Im Rahmen des Gesellschaftslehre-Unterrichts besuchte der 6. Jahrgang der IGS Langenhagen Ende November und Anfang Dezember die Ägypten-Ausstellung des Roemer-und-Pelizaeus-Museums in Hildesheim. Neben einer Führung durch die Ausstellung stand auch ein Mumien-Workshop auf dem Programm. Über ihre Eindrücke berichten Dilara Walus, Marc-Leon Skwirblies und Lea Reßmeyer aus der 6.3 sowie Luisa Mertens aus der 6.6:

„Wir sind mit der S-Bahnlinie 4 zum Hildesheim Hbf. gefahren. Es war super voll im Zug, aber wir haben noch einen Platz bekommen. Nach 45 Minuten Fahrt mussten wir noch etwas laufen bis zum Museum. Als wir da waren, war ich sehr überrascht, wie klein es von außen aussah. Innen war es aber riesig.

Wir begannen mit einer Führung durch die Ägypten-Ausstellung. Eine Frau vom Museum führte uns herum. Sie zeigte uns eine „Scheintür“. Das war eine Tür aus massivem Stein, durch die kein normaler Mensch durchpasst oder gehen konnte. Die Ägypter stellten sich aber vor, dass Verstorbene durch diese Tür vom Jenseits ins Diesseits und zurückgehen können. Vor die Scheintür legten die Menschen Essen, Anziehsachen, usw., damit der Tote versorgt ist. Die Führerin vom Museum zeigte uns außerdem auch eine echte Mumie. Sie erklärte uns, dass die Ägypter alle Organe wie z. B. Gehirn, Magen, usw. rausnahmen, damit der Körper erhalten bleibt. Die Organe legten sie in Tonvasen. Der Körper wurde dann noch in Salz gebadet, wodurch das ganze Wasser aus dem Körper entzogen wurde. Dann wurde der Körper einbalsamiert, in Bänder eingewickelt und in einen Sarg gelegt. Dieser Sarg war bunt bemalt, u. a. auch mit Ohren, Nase und Augen. Die Ägypter stellten sich vor, dass die Toten so hören, riechen und sehen konnten.

Im Anschluss an die Führung haben wir noch an einem „Mumien-Workshop“ teilgenommen. Dazu haben wir Tapetenbahnen bekommen. Ein Schüler aus der Gruppe musste sich auf diese Tapetenbahn drauflegen und die anderen haben mit einem Bleistift die Umrisse nachgezeichnet. Danach bekamen wir Pinsel, Farben und Wasser, um die Figur in der Art zu bemalen, wie es die alten Ägypter auf den Särgen gemacht haben. Die Farben waren dabei fast die gleichen, wie sie die alten Ägypter schon genutzt haben.

Nach dem Workshop hatten wir noch etwas Zeit, um in Dreier- und Vierergruppen selbstständig durch die Ausstellung des Museums zu gehen. Aber auch für die Erkundung des Hildesheimer Weihnachtsmarktes war noch etwas Zeit, bevor unser Zug zurückfuhr. Insgesamt war es ein toller Tag, an dem alle viel Spaß hatten.“