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Informationen zum Neubau und zur Sanierung der IGS Langenhagen

Auf Wunsch der Langenhagener Bürgerinnen und Bürger, aber auch aus Interesse an der Meinung Vieler und an den Ideen Außenstehender für einen Neu- und Umbau an der IGS Langenhagen, lassen wir an dieser Stelle ein Tagebuch entstehen, um interessierte Leserinnen und Leser über den Fortgang des Um – und Neubaus an der IGS Langenhagen zu informieren.

Wir sind insgesamt sehr daran interessiert, dass möglichst viele Menschen ihre Ideen einbringen, damit einem ausführenden Architekturbüro möglichst viele Vorgaben gemacht werden können. Um diese Möglichkeit zu eröffnen, haben wir eine E-Mail Adresse eingerichtet.

Sollten Sie einen Vorschlag haben oder eine Idee einbringen wollen, so bitten wir Sie unter neubau(at)igs-lgh.de eine E-Mail an uns zu schreiben.

Rückblick: Was war passiert?

Übersicht der Ereignisse

Fassungslosigkeit löste im Juli 2015 die Nachricht aus, dass weiten Teilen des Schulzentrums der Abriss droht. Brandschutzgutachter stellten fest, dass nahezu das gesamte Gymnasium und große Teile der IGS Langenhagen nicht den aktuellen Brandschutzvorgaben entsprechen und dieser Brandschutz so niedrig ist, dass eine nachträgliche Nachrüstung nahezu unmöglich ist.
Hinzu kam die Erkenntnis, dass dieser Brandschutz seit Anbeginn des Baus des Schulzentrums nicht bestanden hatte und dieser Mangel erst jetzt aufgefallen ist.

Die Mängel sind so schwerwiegend, dass alle Gebäudeteile des Gymnasiums bis auf den neuen „M-Trakt“ abgerissen werden müssen. Bei der IGS ist der Fall nicht ganz so eindeutig.
Hier sind die Trakte  E, F und G sanierungsfähig.

Die Suche nach dem Platz

Schulplaner gefragt - Schulleiter wollen auf dem Gelände bleiben
Machtwort zum Schulstandort ausgesprochen.

Als Matthias Brautlecht und Timo Heiken ihren Dienst als neue Schulleiter des Gymnasiums bzw. der IGS im Februar 2016 antraten, wurden sie gemeinsam von der Presse gebeten, eine Stellungnahme zum Verbleib der beiden Schulen auf dem derzeitigen Gelände abzugeben.

Sie sprachen sich zunächst dafür aus, dass beide Schulen auf dem Grundstück an der Konrad-Adenauer-Straße verbleiben sollten.
Zu diesem Zeitpunkt war jedoch noch nicht bekannt, dass das Gymnasium zukünftig für sieben Züge geplant werden soll.
Es wurde schnell klar, dass unter diesen Voraussetzungen – 7 zügiges Gymnasium, 6 – zügige IGS – das Grundstück an der Konrad-Adenauer-Straße mit rund 3200 Schülerinnen und Schülern und über 300 Lehrern und Mitarbeitern deutlich zu klein sein würde.

Unter anderem wären bei einem Verbleib am Standort insbesondere die Außensportanlagen stark reduziert worden.
Ein von der Stadt beauftragtes Planungsbüro spielte diverse Varianten durch und kam zu dem Schluss, dass ein Verbleib beider Schulen auf dem derzeitigen Gelände eine ca. acht bis neun jährige Bauzeit bedeuten würde.

Während dieser Zeit wären die Schulen zudem gezwungen auf weite Teile des Außensportsgeländes zu verzichten und, viel prekärer, das Schulleben beider Schulen würde dann auf einer Baustelle mit den einhergehenden Belastungen und auch Gefahren stattfinden.

Eine weitere Alternative des Planungsbüros sah vor, dass das Gymnasium an einem anderen Standort neu errichtet werden könnte. Dies hätte den Vorteil, dass das Gymnasium nach Fertigstellung des Baus komplett umziehen könne und so kaum Einschränkungen im Schulbetrieb beider Schulen zu erwarten wären. Die leeren Gebäudeteile könnten dann abgerissen werden, um anschließend den Neubau der IGS in Angriff zu nehmen.

Allen Beteiligten war schnell klar, dass ein Neubau an einer anderen Stelle die Bauzeit um mehr als die Hälfe minimieren würde und dies somit die geringsten Einschränkungen im Schulbetrieb zur Folge hätte, wenn man von den derzeit durch Brandschutzmängeln sofort geschlossenen Trakten einmal absieht. Denn wenn man sich diese Situation genauer vor Augen führt, muss man einsehen, dass eine eingerüstete Schule, bei der Gebäudeteile nicht genutzt werden können auch für einen Zeitraum von fünf Jahren ein echtes Problem darstellt.

Nach vielen politischen Diskussionen, die sehr kontrovers geführt wurden, entschied der Rat der Stadt Langenhagen, das Gymnasium auf dem Gelände der Neuen Bult neu zu errichten, die IGS auf dem alten Standort zu belassen und dort stellenweise neu zu bauen und Teile zu sanieren.

Ermittlung der Bedürfnisse der IGS

IGS will besser informieren.

In der Öffentlichkeit entstand der Eindruck, die IGS Langenhagen halte sich in der Kommunikation sehr zurück. Dieser Schritt wurde aber sehr bewusst unternommen, da für die grundlegenden Planungen als erstes geklärt werden musste, wie sich die bauliche Situation künftig darstellt, insbesondere auch die Nutzung des Grundstücks an der Konrad Adenauer Straße.
Hausintern wurden zeitgleich, im Rahmen einer schulinternen Fortbildung und in den verschiedenen Gremien, die pädagogischen und administrativen Bedürfnisse der Schulgemeinschaft erhoben und zusammengetragen.

Wie geht es nun weiter:

Parallel zu den Planungen im großen Rahmen fanden bereits einige Sitzungen einer sogenannten Lenkungsgruppe der Stadt gemeinsam mit einem Ingenieur- und einem Architekturbüro statt.
Auch Lehrer- , Eltern-, und Schülervertreter der IGS konnten erste Ideen sammeln und diese vortragen.

Die Lenkungsgruppe hat bisher zweimal getagt und die bisherigen Überlegungen in ihre Planungsansätze einbezogen. Mittlerweile sind die Planungen schon ausgereifter, die Fachbereichs – und Jahrgangsleitungen der Schule, das Kollegium, die Verwaltung, die Schülervertretung und die Eltern haben ihre Ideen in diese Lenkungsgruppe eingebracht.

 

 

Unser weiteres Vorgehen:

Zukünftig werden Sie an dieser Stelle aktuelle Entscheidungen, Sitzungen und Beschlüsse finden, bis der Neubau beziehungsweise Umbau an der IGS Langenhagen abgeschlossen ist. Über eine rege Diskussionsbeteiligung Ihrerseits freuen wir uns sehr und hoffen, dass wir gemeinsam eine zukunftsfähige Schule in großzügigen Räumen für Langenhagener Kinder planen und ausführen können, sodass wir für die nächsten 50 Jahre gute Schule ermöglichen und uns den Herausforderungen, die damit verbunden sind, stellen können.

Wenn Sie Ideen, Vorschläge aber auch Kritik haben, zögern Sie nicht und senden uns eine Email an:

neubau(at)igs-lgh.de